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am 20.11.2017

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Überall ist Herbst 

 

Kein Bienchen mehr im Garten summt,

die Rasenmäher sind verstummt.

Der Regen fällt in dünnen Strichen.

Noch ist der Nebel nicht gewichen.

Ein Blatt fällt müd‘ vom Baum herab.

Die Tage nehmen merklich ab.

 

 

Vorbei die Zeit, da man noch munter

die Leiter stieg hinauf, hinunter,

um der Früchte reichen Segen

gesammelt in den Korb zu legen.

 

 

Vorbei das Lachen auf der Straße:

ein trockner Strauß weint in der Vase.

Die Kinder sind ins Haus gegangen,

um mit dem Basteln anzufangen.

Die Stuben sind jetzt wohlig warm,

und draußen wird das Leben arm.

 

 

Die Vögel, die sonst reich entdeckten,

finden nun kaum noch Insekten.

Die haben sicher sich verkrochen.

Die Maus fing an, sich einzulochen.

Die Spinne webt an letzten Netzen,

die Regentropfen nun benetzen.

Der Gärtner hat nicht viel zu tun.

Das Land beginnt, sich auszuruh’n.

Ein alter Vogel krächzt im Flug.

Das Wasser friert im kalten Krug.

 

 

Da öffnen sich des Himmels Wolken,

um der Sonne Ruf zu folgen.

Sie tritt hervor, ganz zaghaft, sacht,

hat eben gar vielleicht gelacht,

und will auch an den trüben Tagen

ihr Licht in unser Dasein tragen,

den Menschen Kraft und Hoffnung geben:

Es lohnt sich auch im Herbst zu leben!

 

(Verfasser: © Gerhard Wolf)

 

 

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  Wenn die Blätter fallen

          (Im Englischen heißt Herbst "fall" - fallen.)

 

Es hängt manch' Blatt noch an dem Baume

versunken im finalen Traume

von seiner letzten, kurzen Reise

zur Erde, langsam, sacht und leise.

wo keiner ist, es zu bedauern:

So kann es nur noch trauern, trauern.

 

Die alten Freunde folgen bald,

bis blätterlos der alte Wald.

Auch er nimmt Abschied, geht zu Ruh‘

und sieht den Blättern traurig zu,

wie tanzend sie im Winde wehen

um auf dem Boden zu vergehen.

 

So soll der Mensch wie auch das Blatt

 - vor allem, wenn er fit und satt –

bedenkend, dass er nicht auf Dauer

mit wildem Blut und junger Power

auf der Erde hier wird leben,

sich nicht allzu groß erheben.

So soll er nie zu weit es treiben

und immer „auf dem Boden bleiben“.

         (Verfasser: © Gerhard Wolf)

 

 

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Was jetzt noch blüht...

 

 Auch der in diesem Jahr früh einsetzende Herbst

 hat es bisher nicht geschafft, neben dem

 Abwerfen der Blätter alle Blütenpracht zum

 Welken zu bringen. Er ist eben recht milde

 gestimmt. Sehen Sie selbst...

 

 

 

 

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     Anmut

 

Weiche Akzente im Kontrast zum Alltäglichen.

Im Alltag entdeckt. Doch von ihm nicht zugedeckt.

Mit geschärftem Blick

trotz mancher Verschwommenheit klar sehen.

Im Alltag so nah.

Und doch nicht im Alltäglichen verhaftet...